WDR will langfristig DAB+ ausbauen – Mittel stehen aber nicht vor 2021 bereit

© Joerg Trampert / pixelio.de

Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) will langfristig sein bestehendes Sendernetz (Kanal 11D) über DAB+ ausbauen und plant zusätzlich regionale Muxe, über den landesweit unter anderem die WDR2-Regionalprogramme ausgestrahlt werden sollen. Der öffentlich-rechtliche Sender zeigt sich auch gesprächsbereit über die Aufnahme privater Sender in diese Regional-Ensembles. „Allerdings verfügen wir, die entsprechende Anerkennung des Finanzbedarfs vorausgesetzt, frühestens 2021 über Geld für zusätzliche Investitionen ins Netz“, so der Sender gegenüber dem Blog „Funkgezwitscher24.one“. Auch die Landesanstalt für Medien NRW habe eine solche Kooperation schon diskutiert, sei damit aber bisher nur auf wenig Gegenliebe bei den Kollegen vom Lokalfunk gestoßen, so der WDR weiter. Die privaten NRW-Lokalradios lehnen DAB+ in Gänze ab und wollen auch in den kommenden Jahren und Jahrzehnten am liebsten das geschützte und weitgehend konkurrenzlose Biotop UKW beibehalten. Zuletzt warnten sie in einem Positionspapier die Medienpolitik vor der Ausschreibung weiterer regionaler DAB+-Kapazitäten. Das könnte sie in ihrer Existenz gefährden.
Quelle: Satellifax.de

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