Staatssekretärin stellt sich trotz aktueller Kritik weiter hinter DAB+

Auch Dorothee Bär, Mitglied des Deutschen Bundestages, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, hat in der aktuellen Debatte um die Zukunft von DAB+ klar Position bezogen. Die Technologie biete ein Mehr an kreativen Entfaltungsmöglichkeiten, ein breiteres und besser zugeschnittenes Angebot für die Nutzerinnen und Nutzer, wirtschafts- und industrierelevante Vorteile, ein verkehrspolitischer Nutzen und schließlich eine Verbesserung der Qualität der Angebote, sagte sie in einem Beitrag der „Huffington Post“. DAB+ sei ökologischer, kostengünstiger und vor allem: es liefere bessere Qualität als die analoge UKW-Verbreitung. Daher habe das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur sich dieser Entwicklung angenommen und möchte sie mitbegleiten.

Auch die Arbeit des von ihr ins Leben gerufene „Digitalradio Board“ soll weitergeführt werden: Zunächst sollen die Landesmedienanstalten gemeinsam mit dem Deutschlandradio ein Konzept für die Einrichtung eines Digitalradio-Projektbüros erarbeiten, das vor allem zur Aufgabe haben wird, die Bevölkerung zu informieren und die Zusammenarbeit der Partner zu koordinieren. Denn Studien hätten ergeben, dass die Nutzerinnen und Nutzer DAB+ durchaus bereitwillig annehmen, wenn sie denn davon wissen – was leider noch nicht ausreichend der Fall sei.

Als nächstes würde man versuchen, auf europäischer Ebene im Rahmen der Diskussion zur Universaldienstrichtlinie eine verpflichtende Ausstattung von Audio-Empfangsgeräten mit Multinorm-Empfangschips zu erreichen. Und schließlich wolle man ein Förderszenario entwickeln wir, um gerade lokalen Hörfunkanbietern bei den Kosten der Umstellung auf digitale Hörfunkübertragung unter die Arme zu greifen.

Quelle: satellifax.de

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